Jürgen Naundorff zu Gast


 Administrator    07 Jun : 11:27
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Unser Gruppenabend mit Jürgen (fünfter von rechts) und unseren Gästen aus Hückeswagen und Dabringhausen 
 
Seit etwas mehr als zwei Jahren ist Jürgen Naundorff als Bundessekr
etär in der Bundeszentrale des Blauen Kreuz Deutschland e.V. in Wuppertal tätig und erfüllt in dieser Funktion ein breites Aufgabenspektrum. Was aber genau ist die Aufgabe eines Bundessekretärs? Kann er uns über Neuigkeiten aus der Bundeszentrale und eventl. anstehende Planungen, die auch die Basis betreffen, informieren? Um unsere Neugier zu stillen und den Mensch „Jürgen“ einmal näher kennenzulernen, luden wir ihn ein, unsere Gruppe zu besuchen und er nahm diese Einladung gerne an. Am Montag-Abend traf er am Gemeindehaus ein und ihn erwarteten nicht nur die Mitglieder unserer Gruppe. Wir hatten im Vorfeld auch alle Gruppen des Blauen Kreuzes im Oberbergischen eingeladen, mit dabei zu sein, besteht doch nicht oft die Möglichkeit, unseren Bundessekretär mit Fragen zu „löchern“ und sich von ihm aus erster Hand informieren zu lassen. So freuten wir uns nicht nur über das Kommen von Jürgen, sondern auch über die Teilnahme von Freunden aus Hückeswagen und Wermelskirchen- Dabringhausen. Nach einer kurzen Andacht und einem Gebet, die Jürgen freundlicherweise hielt, stellte „unser“ Bundessekretär seine Vita vor, um dann über seine Arbeit zu sprechen. Dabei ist ihm wichtig, neben aller notwendigen Büroarbeit, möglichst oft vor Ort zu sein. So ist er in seiner führenden Funktion sehr oft „auf Achse“ und im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Daher kennt er nicht nur die Strukturen, sondern auch die Problematiken der Gruppen. Dazu gehören u.a. die Altersstrukturen in den Gruppen, die Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch die finanzielle Ausstattung, die durch Kürzung von Zuschüssen nicht leichter wird. Gerade die Ehrenamtlichkeit der Arbeit, wird hier und da durch vorgegebene Regelungen der Bundeszentrale, nach Ansicht vieler, nicht ausreichend berücksichtigt. Dies wurde anhand der Thematik der notwendigen Buchführung, die in letzter Zeit deutlich bürokratischer gestaltet ist, deutlich. Jürgen ging auf alle diese Fragen in sachlicher Form ein und versprach gerade im Hinblick auf die Buchführung, eine baldige Änderung der überbordeten Vorgaben, was mit Erleichterung aufgenommen wurde. In der zur Verfügung stehenden Zeit des abends konnten natürlich nicht alle Aspekte angesprochen werden, aber im anschließenden lockeren Beisammensein, wurden noch Gedanken ausgetauscht. Als Resümee des Besuchs von Jürgen kann wohl festgehalten werden, dass wir alle einen sympathischen, kompetenten und sehr engagierten Bundessekretär erlebt haben, in dem wir sicherlich jederzeit einen Ansprechpartner finden und dem wir auf seinem weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen wünschen.
 

Gummersbach-Dieringhausen, 01.Juni 2016




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