Von der Sucht zu Gott


 Administrator    21 Apr : 11:02
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Zu Gast bei uns: Andreas Obergiessnig -zweiter von links-

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Zu Gast bei uns: Andreas Obergiessnig -zweiter von links-
 

Bereits im Januar 2011 war Andreas Obergriessnig zu Gast in unserer Gruppe und fesselte mit seinem Vortrag über sein Leben als Alkoholiker und Drogenabhängiger, der letztendlich den befreienden Weg zu Jesus Christus und zu Gott fand. Nun konnten wir ihn erneut in unserer Runde begrüßen und erneut folgten die anwesenden Gruppenmitglieder seiner von vielen Tiefen geprägten Lebensgeschichte mit Spannung. Schon in der Kindheit war sein tägliches Leben von Zerrissenheit und Unrast geprägt. Häusliche Gewalt und Missbrauch gehörten zum Alltag, bevor er zu Pflegeeltern kam. Obwohl er hier behütet aufwuchs, geriet er doch bereits als Heranwachsender in den Bann des Alkohols, dem später zusätzlich Drogen folgten. Auch die Liebe zu einer Frau, konnte die „Talfahrt“ nicht bremsen, zumal auch diese dem Alkohol und den Drogen verfiel. Ein schwieriger Weg, der von der Sucht bestimmt war und aus dem scheinbar kein anderen Pfad führte, folgte. Erst nach Jahren des, im wahrsten Sinne des Wortes Vegetierens, fand das Paar fast zeitgleich - war es Zufall oder Fügung? - zum Glauben. Zunächst war dieser mit Skepsis behaftet, festigte sich aber rasch und Jesus Christus und Gott wurden zum Lebensmittelpunkt. Alkohol und Drogen sind nun seit Jahrzehnten verbannt, bleiben aber als Mahnung im Gedächtnis. Daher hat sich das Ehepaar auch zum Ziel gesetzt, anderen Menschen, die Alkoholund/ oder Drogenprobleme haben, zu helfen und ihnen Wege aus der Sucht aufzuzeigen. Dies ohne erhobenen Zeigefinger, sondern allein aus ihrer Lebenserfahrung heraus. So konnten sich auch die Gruppenmitglieder ein Bild machen, wie es möglich ist, ein zufriedenes trockenes Leben zu führen.

Gummersbach-Dieringhausen, 15. April 2014




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