Ein offenes Wort und ein offenes Ohr hilft Krisen zu bewältigen

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:37:49 | von Administrator
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(Claudia Kunczik (Dritte von links)im Kreis der Mitarbeiter)

Claudia Kunczik ist Diplom-Sozialarbeiterin sowie Familien-, Kinder – und Jugendtherapeutin. Seit einigen Jahren arbeitet sie im Team der Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Waldbröl, die in der Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises an der Agger steht. Ihre fundierten und in langjähriger Praxis gemachten Erfahrungen, brachte sie in unseren gestrigen Gruppenabend (10.Oktober) mit ihrem Referat über „Kommunikation in Familien“ ein. In ihrem lebendigen und an vielen Beispielen festgemachtem Vortrag, erläuterte Claudia Kunczik was notwendig ist, damit ein verständnisvolles Gespräch über alltägliche Probleme in der Partnerschaft, oder in der Familie geführt und auch zum „Ziel“ gebracht werden kann. Viele Faktoren, wie gegenseitige Rücksichtnahme, Bereitschaft zum Zuhören, Ausdruck von Gefühlen, direkte Ansprache der auf dem Herzen liegenden Problematik, sind dabei nur vier von vielen Faktoren, die eine Rolle spielen, damit die Kommunikation untereinander nicht in Unzufriedenheit, ja gar in Konflikten endet. Gerade in Familien in denen Alkoholprobleme eine Rolle spielen sei es wichtig, so Claudia Kunczik, offen über Ängste, Zweifel und Bedürfnisse zu sprechen. Dabei sollte aber keiner in die Rolle des Anklägers schlüpfen. Gegenseitige Schuldzuweisungen seien ebenso fehl am Platze. So sei ein fruchtbares Gespräch auch immer von den Grundregeln:

  • zu hören und zu sehen, was da ist
  • zu sagen, was man fühlt und denkt
  • zu fühlen, was man empfindet
  • zu erbitten, was man wünscht und
  • zu wagen, was reizvoll ist

geprägt.

Bevor Lothar sich im Namen der Gruppe bei der Referentin mit herzlichen Worten bedankte, sagte diese zu, gerne wieder zu kommen, um die Thematik noch zu vertiefen, denn auch wenn ein offenes Gespräch in der Familie eigentlich selbstverständlich sein sollte, zeigt die Lebenspraxis, dass es doch immer wieder einmal Klippen zu bewältigen gibt, die aber mit gegenseitiger Achtung und Selbstachtung zu bewältigen seien.

Wanderfreu(n)de

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:34:19 | von Administrator
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Fast 20 Mitglieder unserer Gruppe hatten sich angemeldet und trafen sich am vergangen Sonntag (21.August) an unseren Gruppenräumen in der Martinstraße, um gemeinsam zu wandern. Bei wunderschönem Wetter bildete die Tropfsteinhöhle in Wiehl den Ausgangspunkt. Von dort aus ging es per pedes, auf die von Sonja und Lothar ausgesucht Route, am Wildpark vorbei, in Richtung Hübender. Dort wurde die erste „Marsch“-Pause eingelegt, hatten doch Hanne und Jürgen bereits am Vormittag an einem gemütlichen Plätzchen, Getränke und kleine Knabbereien deponiert, die nun ihre dankbaren Abnehmer fanden. Gestärkt und die beeindruckende Natur genießend, ging es weiter über Abbenroth in Richtung Holsteins-Mühle. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht. Als Überraschung und Belohnung für das Durchhaltevermögen waren in der Mühle für uns Tische reserviert, die sich bald unter einer deftigen Bergischen Kaffeetafel mit allem drum und dran, bogen. Bei Waffeln, Wurst, Stuten, Marmelade, Grießbrei, Brot, Butter und natürlich Kaffee „satt“, wurde dieser Aufenthalt gerne ausgedehnt und mit angeregten Gesprächen gefüllt, bevor auf Schusters Rappen der Rückmarsch angetreten wurde. So war eigentlich unser Bericht zur jährlichen Wanderung geplant.
Aber es kam anderes. Am Sonntagmorgen zog mal wieder ein Gewitter, begleitet von Regenfällen über das Oberbergische. Hanne und Sonja starteten daraufhin eine telefonische Rundrufaktion, da keinem zugemutet werden sollte, mit dem Regenschirm „bewaffnet“ und mit nassen Füßen das Ziel in Holstein zu erreichen. Stattdessen trafen wir uns erst um 14.30 Uhr und fuhren direkt zur Mühle, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat,
zumal der Himmel wieder aufgeklart war. So genossen wir in aller Ruhe und mit guten Appetit zunächst die bestellte Kaffeetafel und konnten danach sogar noch eine gute Stunde und frisch gestärkt eine „Runde“ genießen. Vor der Rückkehr nach Dieringhausen, waren sich alle einig, dass solch ein Tag nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch das Miteinander in unserer Gruppe belebt, also unbedingt einer Wiederholung bedarf.

Wir waren dabei

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:25:32 | von Administrator
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Am 15. und 17. Juli feierte die evangelische Kirchengemeinde Ründeroth ihr diesjähriges Gemeindefest. Eigentlich sollte es am Sonntag mit einem Gottesdienst im Kurpark in Ründeroth begonnen werden, aber leider spielte Petrus nicht mit und so wurde der Gottesdienst in die Kirche verlegt. Auch das Fest an sich sollte im Freien gefeiert werden, notgedrungen nahm man dann allerdings mit den Räumen des Gemeindehauses vorlieb. Dort gab es alles was das Herz der zahlreichen jungen und älteren Gäste begehrte. Chöre sangen, Bläser spielten auf und für die Kinder gab es so mancherlei zu entdecken und zu erleben. Schließlich kam natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Auch unsere Gruppe war vertreten, hatte sie doch der Pfarrer bereits vor einiger Zeit zum mitmachen eingeladen. So waren Hanne und Gunter vor Ort und kredenzten den Besuchern an einem eigenen Stand alkoholfreie Getränke. Besser gesagt: ein Getränk. Hatte Hanne doch eine Obstbowle kreiert und dazu noch kleine Obstspieße mit Weintrauben und frischen Erdbeeren „gezaubert“. Dabei kam so manches interessante Gespräch zustande, das wiederum auch ein wenig Werbung für und Aufklärung über unsere Gruppe darstellte. Alles in allem also eine gute und gelungene Feier im christlichen Miteinander.

Entscheidung

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:17:45 | von Administrator
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Einen sehr informativen Abend erlebte unsere Gruppe am 9.März, als wiedereinmal Hansgeorg Panczel von der Geschäftsstelle des Blauen Kreuzes in Wuppertal bei uns zu Gast war. Er ist dort seit vielen Jahren als Reisesekretär beschäftigt und führt in dieser Funktion Vorträge, Referate, Fortbildungsveranstaltungen und Seminar durch. Dabei kommt er nicht mit einem vorgefertigten Thema im Gepäck zu den Begegnungsgruppen, sondern lässt die Besucher selbst wählen, welches ihnen wichtig erscheint und „auf den Nägeln“ brennt. Unsere Gruppe war sich schnell einig, dass es diesmal um „Entscheidungen“ gehen sollte, denn jeder von uns wird doch fast tagtäglich mit dieser Thematik konfrontiert und hat dabei sicherlich auch so manches mal einen schwierigen Entschluss zu fassen, der vielleicht sogar sein bisheriges Leben ändert, oder seine nächsten Angehörigen betrifft. Dann ist es nicht immer einfach den richtigen Schritt zu tun und ihn auch konsequent in die Tat umzusetzen, denn Entscheidungen stellen oft auch schmerzhafte Einschnitte dar und erfordern viel Mut. So entwickelte sich an diesem Abend bald ein lebhaftes Gespräch, in dem so manche lebensnahe und selbst erfahrene Situation erörtert werden konnte. Dabei war auch schnell klar, dass es die maßgeschneidert Lösung nicht geben kann, denn jede Situation erfordert neue Wege und Lösungsmöglichkeiten. Sicher ist, dass man seelischen Ballast nicht allzu lange mit sich herum tragen sollte, bedrückt er doch den Betroffenen und sein Umfeld, sondern möglichst zeitnah nach einer persönlichen Lösung gesucht werden muss, zu der man dann auch selbstbewusst steht.

von Gunter Hübner

Praxisbegleitung am 22.01.2011 in Dieringhausen

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:14:01 | von Administrator
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Am Samstag (22.Januar) stand wieder eines der regelmäßig stattfindenden Praxisbegleitungsseminare auf dem Programm unserer Gruppe. Es fand diesmal in „unseren“ Räumlichkeiten im Gemeindezentrum an der Martinstraße statt und so konnte Lothar rund dreißig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Begegnungsgruppen des Blauen Kreuzes aus dem Oberbergischen begrüßen. Ein besonderer Gruß galt dabei Reinhard Lahme, der als Bundessekretär des Blauen Kreuzes Deutschland, den Tag gestaltete.

Nach einer gemeinsamen Andacht und einem gemeinsamen Frühstück referierte Reinhard zum Thema „Krise“, deren Phasen und der Bewältigung solcher manchmal doch recht einschneidenden Lebensabschnitte. Anschaulich und seine Zuhörer einbindend, schilderte er Gründe und Lösungen von Konflikten und fand nach dem Mittagsessen noch Zeit zur Beantwortung von Fragen zur „alltäglichen“ Arbeit in den Selbsthilfegruppen aus den Reihen der Anwesenden. Alles in allem war dies ein Tag, von dem wohl jeder Impulse und Anregungen mit nach Hause nehmen konnte. An dieser Stelle sei besonders Monika, Anette, Hanne und Sonja gedankt, die wieder einmal glänzende Vorarbeit zur Bewirtung der Gäste geleistet hatten, aber auch Ingo, Lothar und Manfred, die kräftig anpackten und mit dazu beitrugen, dass sich alle bei uns wohlgefühlt haben.

von Gunter Hübner

Der Glaube verhalf zum neuen Leben

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:08:59 | von Administrator
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Hochinteressant, erschreckend, lebensbejahend, aufklärend und fesselnd, sind wohl die Attribute, mit denen man den Vortrag von Andreas Obergriessnig umschreiben kann. Am vergangenen Montag kam Andreas in unsere Gruppe, um aus seinem unsteten Leben als Junkie und Trinker zu erzählen. In Tirol geboren, mussten er und seine Geschwister von Kind an Gewalt und Missbrauch in ihrer Familie erfahren, bevor er zu Pflegeeltern nach Dieringhausen kam und hier behütet aufwuchs. Trotzdem schlitterte er in eine Trink- und Drogen „Karriere“ hinein und fand sich schnell in der Junkieszene von Amsterdam und Frankfurt wieder. Auch seine spätere Frau war von Drogen abhängig und so standen beide mehr als einmal buchstäblich vor dem Abgrund, der sie zu verschlingen drohte. Über Jahre gab es ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und dahin vegetieren. Das Leben ganz fixiert auf den nächsten Schuss, auf den nächsten Rausch, die die Lebensrealität verwischten, ausgerichtet. Dazu kam Beschaffungskriminalität, Gefängnis, Gewalt, Verzweiflung, der Gedanke an Aufgabe, Sinnlosigkeit. Dann fand der heute 55jährige den Weg zu Gott, seine Liebe zu Jesus Christus. Nicht alles in seinem Leben änderte sich nun von Heute auf Morgen, aber Andreas merkte, dass sich in seinem Inneren etwas tat. Er erahnte die Hoffnung auf einen Ausweg aus seiner Drogenfalle und erkannte einen Sinn in seinem bis dahin stumpfsinnigen Leben. Er wollte und plötzlich konnte er auch etwas Grundlegendes ändern. Dank seines gefundenen Glaubens, den auch seine Frau fand, konnten sich beide aus dem irrsinnigen Sumpf befreien und sind nun seit gut 25 Jahren (!!!!!) clean und trocken. Andreas hat ihr gemeinsames Schicksal in ein Buch verarbeitet, das im Walfang-Verlag unter dem Titel “Nicht nur wegen des Heizöls“ aufgelegt wurde. Heute lebt er mit seiner Frau wieder im Oberbergischen und ist als Predigthelfer und Jugendreferent bei der evangelischen Gemeinde inDenklingen tätig.

Sein lebendig gestalteter Vortrag erzeugte wohl bei allen anwesenden Gruppenmitgliedern eineGänsehaut, aber lud auf jeden Fall zum Nachdenken und Innehalten ein.

von Gunter Hübner

Dankgottesdienst der Blau Kreuz Gruppe Gummersbach-Dieringhausen am 19.12.2010 in der ev. Kirche in Dieringhausen

am Mittwoch 21 August 2013 - 07:05:19 | von Administrator
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Um der evangelischen Kirche für die kostenlose Überlassung der Gruppenräume, aber auch den Gemeindemitgliedern für deren Unterstützung in den letzten sechs Jahren zu danken, gestaltete unsere Gruppe am vierten Advent den Gottesdienst in der Dieringhausener Kirche. Trotz der nächtlichen Schneefälle war der Gottesdienst gut besucht und von unseren Mitgliedern, an der Spitze Sonja, liebevoll gestaltet. Unter der Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ begrüßten Pfarrer Aurel Everling sowie Sonja und Lothar die Gäste herzlich in der weihnachtlich geschmückten Kirche. Dabei brachten sich einige von uns mit Geschichten aus ihrem Leben und Bibelversen selbst ein und luden zum gemeinsamen Singen ein. Besondere Aufmerksamkeit fanden die Liedervorträge von Kambara-Schönhoff, die am Klavier von Frau Windgassen begleitet wurde. Die Sängerin, die aus Japan stammt, wohnt seit vielen Jahren im Oberbergischen und ist selbst bekennende Christin. Die Predigt hielt Heinz Klement, der aus Köln angereist war, bevor Pfarrer Everling die Gemeinde zum gemeinsamen Abendmahl einlud. Im Anschluss nahmen sich noch viele Gemeindemitglieder die Zeit zum Gespräch bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen und so schloss sich ein besinnlicher Vormittag.

von Gunter Hübner

Sparschweine wurden geleert

am Mittwoch 21 August 2013 - 06:40:24 | von Administrator

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Sylvia S. und Frau Martek von der Vita-Apotheke in Derschlag



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Monika R. in der Gemeinschaftspraxis Dr. Heuser in Dieringhausen



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Manfred H. mit Frau Katrin Scheibe von der Falken-Apotheke in Drabenderhöhe



Anfang 2009 hatte die Blau Kreuz Begegnungsgruppe Gummersbach-Dieringhausen an mehreren Orten Sparschweine zur Unterstützung der Blaukreuzarbeit in der Gruppe aufgestellt. "Die Kosten laufen uns einfach davon", berichtete Lothar Franzkowiak, der Leiter der Blau Kreuz Gruppe. Nach gut 1,5 Jahren konnte die Gruppe eine positive Bilanz ziehen. In Summe spendeten die Bürger und Kunden in den drei genannten Sammelstellen eine stolzen Betrag von 165,00 €. Für die Bereitschaft uns bei dieser Aktion zu unterstützen, bedanken wir uns ganz herzlich bei:

Vita-Apotheke, Derschlag
Falken-Apotheke, Drabenderhöhe
Gemeinschaftspraxis Dr. Heuser, Dieringhausen

Durch Konflikte wachsen

am Mittwoch 21 August 2013 - 06:34:44 | von Administrator
Werner Brück referierte in der Begegnungsgruppe Gummersbach-Dieringhausen

Gut 20 bis 25 Betroffene und Angehörige treffen sich jeden Montag in der Begegnungsgruppe Gummersbach-Dieringhausen des Blauen Kreuzes, um sich auszutauschen. Diesmal waren es sogar etwas mehr als 30 Zuhörer, die zu Werner Brücks Vortrag zum Thema "Durch Konflikte wachsen" gekommen waren. Werner Brück, der bis zu seinem Eintritt in den Vorruhestand vor gut einem Jahr, langjähriger Leiter des Curt-von-Knobelsdorff-Hauses im Oberbergischen Radevormwald war, ist seitdem ein gern "gebuchter" Referent des Blauen Kreuzes, dessen Referate bereits während seiner "aktiven" Zeit als Klinikleiter in der ganzen Bundesrepublik Anklang fanden.

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So konnte er auch Mitte Mai in Dieringhausen die Zuhörerinnen und Zuhörer schnell in seinen Bann ziehen, als er in seiner für alle verständlichen und wie immer fundierten Art, den Gruppenabend gestaltete. Das mit ihm abgestimmte Thema "Durch Konflikte wachsen", war vor Urzeiten und ist auch heute noch ein brisanter und aktueller Diskussionsstoff, der den Alltag aller Menschen prägt.........weiterlesen

von Gunter Hübner

Mitarbeiter gingen in Klausur

am Mittwoch 21 August 2013 - 06:30:45 | von Administrator
Zu ihrer einmal jährlich stattfinden Wochenend-Klausur-Sitzung fuhren die Mitarbeiter unserer Begegnungsgruppe am 07. Mai Richtung Rehe im Rheinland-Pfälzischen Westerwald. Im dortigen Erholungsheim der Christlichen Gemeinde befassten sich Anette, Hanne, Sonja, Gunter, Jochen und Manfred unter dem Vorsitz von Lothar mit verschiedenen Themen, die die zwischenzeitlich auf rund 30 Betroffene und Angehörige angewachsene Gruppe, die jeden Montag-Abend im Gemeindehaus der evangl. Kirche an der Martinstraße zusammenkommt, betrifft. Gerade weil sich gezeigt hat, dass in letzter Zeit doch vermehrt Jugendliche Hilfe in der Gruppe suchen, waren sich die Teilnehmer der Klausur einig, dass ein besonderer Augenmerk im thematischen Zuschnitt der Abende, auch in dieser Richtung liegen sollte, um so besser auf die Jugendlichen und deren Sorgen und Nöte eingehen zu können. Auch die erst vor kurzem in`s Leben gerufene Gruppe, die sich speziell an Mädchen und Frauen wendet, die Alkoholprobleme haben, oder deren Angehörige Suchtkrank sind, stand auf der umfangreichen Tagesordnung. Hier soll versucht werden, durch gezielte Informationen, noch eine breitere Öffentlichkeit über dieses Angebot unserer Gruppe zu informieren.

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Letztendlich wurde aber auch die zukünftige Struktur der Gruppenabende besprochen, denn bedeutet doch Stillstand, Rückschritt. Schließlich geht es ja allen Beteiligten darum, den Suchtkranken beratend zur Seite zu stehen und ihnen eine Basis für ein künftiges alkoholfreies und zufriedenes Leben zu schaffen. Nach einem gemütlichen Ausklang der Klausur bei Kaffee und Kuchen, ging es schließlich am Samstag-Nachmittag wieder zurück nach Dieringhausen, um am Montag-Abend die Gesamtgruppe über das in Rehe Besprochene in`s Bild zu setzen.

von Gunter Hübner

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