Von der Droge zu Gott

am Dienstag 26 Mai 2015 - 10:38:28 | von Administrator
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                                      Lothar, Gaby und Gunter


Gaby Obergriessnig hat in ihrem jetzt 62 Jahre währenden Leben vieles erlebt. Was, würde ein Buch füllen, aber auch in den gut 1 ½ Stunden, die sie Gast in unserer Gruppe war und erzählte, brachte ein wechselvolles Schicksal zutage, dass sich lange Jahre nur um Drogen und Alkohol drehte. Begonnen hat es, so Gaby, bereits in der Pubertät. Sie kam in eine Clique in der der Konsum von Alkohol alltäglich war. Bald auch für sie. Schnell kamen Drogen dazu und als sie ihre große Liebe (sie ist es auch heute noch) traf und diese sich auch als drogenabhängig herausstellte, verfielen beide Partner immer mehr der Sucht. Immer wieder aufs Neue hofften Gaby und „ihr“ Andreas auf ein besseres Leben, aber immer wieder waren Alkohol, Drogen und Tabletten stärker. Dies trotz Therapien, Gesprächen, Klinikaufenthalten und körperlicher Verwahrlosung. Gut zwei Jahrzehnte ging es nur um den nächsten Schluck, den nächsten Schuss, die sie ins vermeintliche Glück führten. Die Suchtspirale drehte sich tiefer und schneller. Bis eines Tages sowohl Gaby, als auch Andreas zu Jesus Christus, zu Gott fanden. Beide unabhängig voneinander, aber beide fast auf den Tag genau zur selben Zeit. Beide waren überrascht, aber sie merkten hier ist etwas, an dem ich mein Leben neu ausrichten kann, wo ich Hilfe und Halt finde. Dies rückhaltlos, wenn nur ich auch rückhaltlos glaube und vertraue. So fanden Gaby und Andreas die Tür in die Freiheit. In eine Freiheit ohne Sucht, ohne Abhängigkeit, ohne Angst vor dem Morgen. Gaby und Andreas sind nun seit gut vierzig Jahren verheiratet und glücklich. Glücklich gesund zu sein, glücklich ihrem Schicksal entronnen zu sein, glücklich den Glauben gefunden zu haben, der immer stärker geworden ist und der sie seither trägt. Eine Geschichte, die alle Anwesenden bewegte und zum Nachdenken anregte. So danken wir Gaby für ihr Kommen, für ihre Offenheit herzlich. Wir wünschen ihr und „ihrem“ Andreas weiterhin Gottes Segen und seine Gnade.

Gummersbach-Dieringhausen, 18. Mai 2015

Wir sind Paten!!

am Montag 06 April 2015 - 11:40:27 | von Administrator
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Vo Ngoc Hong Loan Nguyen ist acht Jahre alt und lebt in Vietnam. Yefri a Morales Velasquez ist drei Jahre alt und lebt in Guatemala. Beide kleinen Erdenbürger sind nun Patenkinder unserer Begegnungsgruppe. Die Idee kam von unserem Gruppenmitglied Roswitha, die selbst vor einigen Jahren eine Patenschaft für ein Kind in der sogenannten Dritten Welt übernommen hat und es auf seinem Weg unterstützt, denn in zu vielen Ländern auf unserer Welt gibt es Kinder, die nicht wissen, was der kommende Tag bringt. Sie wissen nicht, ob sie satt werden. Sie wissen nicht, ob sie genügend Kleidung haben. Sie kennen keinen Kindergarten, keine Schule und keine Computerspiele. Was in unserer westlichen Welt selbstverständlich ist, ist ihnen fremd. Ihre Zukunftsaussichten keinesfalls rosig. Hier versucht Word Vision zu helfen und wirbt um Patenschaften. Word Vision ist eine gemeinnützige und anerkannte Hilfsorganisation, die weltweit agiert und um Hilfe bittet. Mit einer Kinderpatenschaft schenken die Paten einem bedürftigen Kind in einem der ärmsten Länder dieser Welt eine bessere Zukunft, gesunde Ernährung, Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinische Versorgung und Bildung. Durch die Patenschaft verändert sich das Leben des Kindes nachhaltig, denn:

• Fast sieben Millionen Kinder sterben jedes Jahr vor ihrem fünften Geburtstag an Hunger oder vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall oder Malaria.
• Jedes dritte Kind in den Entwicklungsländern leidet an ernährungsbedingter Wachstumsstörung.
• Es ist keine Seltenheit, dass über die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu Bildung hat.

Hier wollen wir nun versuchen ein wenig zu helfen, denn als Roswitha ihre Idee in der Gruppe vortrug, fand sie große Resonanz und viele waren sofort bereit, ihr Scherflein beizutragen und ihren monatlichen Obolus zu entrichten, um Vo Ngoc Hong Loan und Yefri eine Zukunft zu geben. Wir können die Welt nicht ändern, aber zumindest nun unsere Patenkinder ein Stück weit begleiten und hoffen, ihr Leben ein wenig zu erleichtern.

Gummersbach-Dieringhausen, April 2015

Beziehungen

am Montag 06 April 2015 - 11:25:55 | von Administrator
panczel_03_15.PNG                       Unser Gast Hansgeorg Panczel -rechts-

Beziehungen können eine Basis sein, sie geben Zuversicht, bringen Ehrlichkeit, Erfolg, Nähe und schaffen Bindungen. Sie können aber auch Eifersucht schüren, Zwietracht säen und Neid hervorrufen. Diese Facetten einmal zu beleuchten und eigene Beziehungen zu hinterfragen, war das Thema das unserer Gruppe Hansgeorg Panczel mit gebracht hatte. Hansgeorg ist Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle des Blauen Kreuzes Deutschland e.V. und seit langen Jahren turnusmäßig unser gern gesehener Gastreferent. Mit seinen immer wieder interessanten „Impuls“- Referaten regt er an, lädt zum Gedankenaustausch ein und setzt Akzente. So war es auch am vergangenen Montag, als er u.a. das Thema „Beziehungen“ in seinem Gepäck hatte, denn Beziehungen leben wir jeden Tag. In der Familie, der Partnerschaft, im Beruf, in der Nachbarschaft, in der Freizeit. Sie zu pflegen ist wichtig, aber genauso wichtig ist, sie ab und an zu hinterfragen. Was ist mir in meiner Beziehung wichtig? Wie kann ich mich in sie einbringen? Wo ist Routine eingetreten? Wo gibt es Diskrepanzen? Wie kann ich diese eventuell ausräumen? Jeder der anwesenden Gruppenmitglieder wusste sich aus persönlicher Sicht und eigener Erfahrung in diese sehr intime Thematik einzubringen. So war der Abend mit Hansgeorg nicht nur kurzweilig, sondern brachte für den ein oder anderen aus unserer Gruppe neue Betrachtungsweisen ans Tageslicht, die er vielleicht nun im eigenen Umfeld der Beziehungen umsetzten kann, um Störungen auszuräumen, oder um bestehende Beziehungen zu vertiefen.

Gummersbach-Dieringhausen, 30.März 2015

Welche Auswirkungen hat Alkohol auf Psyche und Physis ?

am Montag 02 Februar 2015 - 12:45:52 | von Administrator
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                                   -Aber nur ohne Alkohol-
 
Die gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums standen im Mittelpunkt des letzten Begegnungsabends unserer Gruppe. Freundlicherweise hatte sich Rolf Heuser (Internist und Arzt für Allgemeinmedizin), der an der Marie- Juchacz-Straße in Dieringhausen seine Praxis führt, erneut bereit erklärt, zu diesem Thema zu referieren. Sehr anschaulich, ja für die Zuhörer teilweise erschreckend deutlich und mit klaren Worten, stellte er in seinem Vortrag, dem die mehr als 20 anwesenden Gruppenmitglieder mit großem Interesse folgten, dar, wie der Alkohol die Organe des Körpers und die Psyche eines Alkoholkranken angreifen, krankhaft verändern, ja zerstören kann, wenn der Betroffene nicht selbst seiner Sucht auf Dauer Einhalt gebietet. Dabei geht es, so Heuser, nicht nur um die eingeschränkte Funktion von Leber, oder Bauchspeicheldrüse, was ja „landläufig“ bekannt ist, sondern auch Herz, Magen, Darm, Nieren, Nerven, Gehirn, ja letztendlich alle Organe des Menschen können lebensbedrohlich betroffen werden. Obwohl sich die Medizin weiterentwickelt hat und sich damit die Heilungschancen deutlich verbessert haben, gibt es immer noch genug mit dem Alkoholkonsum einhergehende Erkrankungen, vor denen auch Fachärzte kapitulieren  müssen, sosein ärztliches Fazit. Der Alkoholkranke setzt also letztendlich immer auch sein Leben aufs Spiel. Als „einfache“ Schlussfolgerung des Abends kann und muss wohl festgehalten werden, dass es keinerlei Alternative zu mehr Selbstbewusstsein, mehr Lebensfreude und einer zufriedenstellenden Gesundheit gibt, als sich aus seiner Sucht zu befreien!

Gummersbach-Dieringhausen, 27. Januar 2015

Wir sagen DANKE!!

am Samstag 22 November 2014 - 13:43:34 | von Administrator
spenden.JPG                      Lauftreff übergibt Blumenstrauß mit "Inhalt"

Unsere Begegnungs-Gruppe, die inzwischen aus gut 30 Mitgliedern besteht, erhebt keine Beiträge von den zu uns Kommenden. Notwendige Ausgaben werden daher ausschließlich über Spenden und Zuschüsse finanziert. Da muss schon einmal auf die Erfüllung des ein oder anderen Wunsches verzichtet werden. Daher sind wir sehr dankbar, dass uns jetzt gleich drei großzügige Spenden erreicht haben. Zum einen hat uns die Abteilung „Lauftreff“ des TSV Dieringhausen mit 150 Euro bedacht, zum anderen erhielten wir aus dem Erlös des Trödelmarktes der evangelischen Kirche Dieringhausen ebenfalls 150 Euro für unsere Kasse. Darüber hinaus hat uns die Dieringhausener Viktoria Apotheke ein TV-Gerät geschenkt. Unser Dank gilt daher Dieter König und den Mitgliedern des Lauftreffs vom TSV Dieringhausen, Brigitte Dickescheid und den Damen, die den Trödelmarkt organisiert haben und den Eheleuten Neumann von der Viktoria Apotheke, dass sie unsere ehrenamtliche Arbeit so wohlwollend unterstützen.



Aurel Everling zu Gast

am Montag 17 November 2014 - 11:52:18 | von Administrator
everling_nov_14.JPG           Unsere Gruppe mit Pfarrer Aurel Everling (rechts außen)


Am 10. November war Pfarrer Aurel Everling einmal wieder Gast in unserer Gruppe. Einen Tag nach dem 25. Jahrestag des Mauerfalls. Daher nahm er sich dieses Themas an, zumal auch einige unsere Gruppenmitglieder in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen sind und viele andere von uns dort Verwandte, Bekannte hatten bzw. noch haben, also eine Beziehung zur Vergangenheit und zur Gegenwart besteht. Aurel Everling erinnerte an die Anfänge der damaligen Bürgerbewegung in der DDR. Die Montagsgebete, die friedlichen Demonstrationen, das immer kräftigere Tönen des gewaltfreien Aufrufs „Wir sind das Volk“, bis hin zum Mauerfall, der sich auch heute noch für so manchen als ein Wunder darstellt. Aurel Everling verwies in diesem Zusammenhang auf Parallelen zum Paulus-Evangelium, in dem von Gottes Erscheinen gesprochen wird und auf das viele Ungläubige nicht
vorbereitet sind. Sie leben in der Nacht, so Paulus. Die Gläubigen allerdings, die an das Wort Gottes glauben, leben im Licht und werden ohne Furcht gewappnet sein. In solch einer Nacht lebte wohl auch die damalige DDR-Regierung. Sie war, bis zum für sie bitteren Schluss, nicht auf die Macht des Volkes vorbereitet und konnten nur noch hilflos bis gar nicht reagieren, als freiheitsliebende Menschen nach selbstverständlichen Rechten riefen und sie bekamen. Gebete und der gemeinsame Glaube, nicht die Gewalt, ließen 1989 die Mauer der Trennung fallen. Auch für Angehörige aus unserer Gruppe nach wie vor einer der emotionalsten Augenblicke in ihrem Leben. Nach diesem von Aurel Everling gezogenen Vergleich zwischen Religion und Staatsmacht schlossen sich lebhafte Gespräche in der Runde an, hatte fast jeder doch noch seine eigenen Eindrücke aus dem „Wende-Jahr“ parat.


Gummersbach-Dieringhausen, 12.11.2014

Blumen, Blumen, Blumen

am Dienstag 28 Oktober 2014 - 09:07:06 | von Administrator
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Unserer Gruppe vor dem „Start“ durch die Flora 


Im vorigen Jahr führte unser Jahresausflug die Gruppe in den Kölner Zoo, wo wir einen schönen Nachmittag verbrachten. Aufgrund dieser positiven Erfahrung in der „Fremde“, wagten wir uns in diesem Jahr noch ein Stück weiter in die Ferne vor, zumal diesmal noch ein paar mehr Mitglieder unsere Reihen verstärkten. So war Ziel unseres samstäglichen Ausflugs die Flora, deren großes Areal gut 200 Meter Luftlinie hinter dem Haupteingang zum Zoo beginnt !!!! Bei herrlichem, ja fast sommerlichen Herbstwetter machten wir uns am Vormittag auf den Weg und erkundeten gemeinsam die grüne Lunge der Stadt Köln.
Ein paar von uns kannten den Park bereits und konnten uns so zielsicher durch den weitläufigen Park, in dem es trotz der Jahreszeit immer noch viel zu sehen gab, führen. Die Fülle der Blumen in der Anlage und in den Gewächshäusern war schon sehens- und erlebenswert. Sprichwörtlich an jeder Ecke gab es Neues zu entdecken und zu bestaunen, so dass die Stunden des Aufenthaltes, natürlich mit einer Rast zu Stärkung, viel zu schnell vorbeizogen. Es wird wohl nicht das letzten mal sein, dass unser Ausflugsziel die Kölner Flora ist. 


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Erwartungen

am Samstag 02 August 2014 - 08:57:56 | von Administrator
„Es tut mir leid, wenn ich eure Erwartungen nicht erfülle, aber meine sind mir wichtiger“
Zitat einer unbekannten Person



bednarek_august.PNG         Pfarrer Hermann Bednarek (links) zu Gast in unserer Gruppe


Der Mensch hat Erwartungen. Erwartungen an seine Zukunft. Erwartungen an seinen Gegenüber, sei es in der Familie, oder im Freundes- und Kollegenkreis. Der Mensch hat aber auch Erwartungen an sich selbst und der gläubige Mensch hat Erwartungen an Gott. Was steckt hinter diesem Begriff? Wie gehe ich mit Erwartungen um, zumal wenn sie unerfüllt bleiben sollten? Was erwarte ich konkret von Gott. Was erwarte ich von mir? Wo sind meine Ziele, meine Perspektiven? Ein komplexes Thema, zu dem jeder Mensch seine ganz persönlichen Vorstellungen hat. Einige erläuterte uns in der vergangenen Gruppenstunde Pfarrer Hermann Bednarek. Erneut war er unser Gast und wer ihn kennt weiß, dass er immer spannende Themen mit zu uns bringt, die zum Nachdenken anregen. Nicht anders war es diesmal, denn konkret sprach er die Erwartungen des Menschen an Gott und die Erwartungen Gottes an den Menschen an. Schon allein eine kurze Rückmeldung von den Teilnehmern des abends zeigte, wie vielfältig die ganz persönlichen Erwartungen an Gott sind und zahlreiche Beispiele, die Pfarrer Hermann Bednarek aus der Bibel vortrug, zeigten auf, dass auch Gott Erwartungen an uns hat. Erwartungen die nicht „ohne“ sind und die wir nicht erfüllen können. So ist die Waage zwischen geben und nehmen nie im Lot. Erst durch das Wirken Jesu und seinen Tod am Kreuz, den er für uns auf sich nahm, wurde uns von Gott aufgezeigt, dass er uns nicht fallen lässt, auch wenn wir seinen Erwartungen nicht gerecht werden. Wir müssen nur von ganzem Herzen glauben und Zweifel in uns verstummen lassen. Wir müssen auf ihn bauen und uns ihm ganz  hingeben. Wir müssen unser Leben nach dem Glauben ausrichten und nach dem Kernsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ leben, denn die Liebe, die Güte, das Verzeihen ist mit das Wichtigste in unserem irdischen Dasein. Nach seinem spannenden Vortrag schloss sich noch eine rege Diskussion an, denn keinen von uns hatte diese Thematik wohl unberührt gelassen. So dankte Gunter zum Abschluss in Namen der Gruppe Pfarrer Bednarek für seine erneute Bereitschaft, zu uns zu kommen und uns zum Nachdenken anzuregen.


Gummersbach-Dieringhausen, im Juli 2014


Wanderung um die Lingese -Talsperre

am Mittwoch 23 Juli 2014 - 09:23:57 | von Administrator
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Die Lingese-Talsperre war Ziel unserer diesjährigen Gruppenwanderung und so machten wir uns am vergangenen Samstag auf nach Marienheide. Gut 20 Mitglieder trafen sich bei bestem Sommer-Ferien-Wetter auf dem Parkplatz in der Nähe der Staumauer, um von dort aus den Rundweg in „Angriff“ zu nehmen. Dabei war es bei Temperaturen um die 30 Grad doch von Vorteil, dass der Weg nicht nur direkt entlang des Wassers führt, sondern auch durch Bäume beschattet ist. Zusätzlich sorgte eine Sprayflasche mit Eiswasser, die von Louis eifrig eingesetzt wurde, für willkommene Abkühlung, oder aber auch zu jähem Schreck, wenn der Strahl unerwartet kam.




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Nach einer kurzen Rast im Örtchen Lambach, die einige zum Kirschkern-Weitspucken nutzten, ging es weiter bis zum Hofcafé „Kaffeekännchen“ in Linge. Dort hatten wir zwar einen Tisch reserviert, aber eine Damenrund war und zuvor gekommen. Aber alle Wanderer packten fleißig mit an und trugen Tische und Stühle vor das Café. So konnten wir uns bei Kaffee, Kuchen, Waffeln und anderen Leckereien stärken und von den „Strapazen“ erholen.




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Es wurde ein langer Nachmittag im „Kaffeekännchen“, gab es doch in lockerer Runde viel zu klönen und dabei doch auch die Ruhe zu genießen. Erst am frühen Abend ging es auf den Rückmarsch zum Parkplatz und alle Teilnehmer waren sich einig: Es war schön und ein gelungener Nachmittag!!!!


Gummersbach-Dieringhausen, 22. Juli 2014



Von der Sucht zu Gott

am Montag 21 April 2014 - 11:02:13 | von Administrator
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Zu Gast bei uns: Andreas Obergiessnig -zweiter von links-
 

Bereits im Januar 2011 war Andreas Obergriessnig zu Gast in unserer Gruppe und fesselte mit seinem Vortrag über sein Leben als Alkoholiker und Drogenabhängiger, der letztendlich den befreienden Weg zu Jesus Christus und zu Gott fand. Nun konnten wir ihn erneut in unserer Runde begrüßen und erneut folgten die anwesenden Gruppenmitglieder seiner von vielen Tiefen geprägten Lebensgeschichte mit Spannung. Schon in der Kindheit war sein tägliches Leben von Zerrissenheit und Unrast geprägt. Häusliche Gewalt und Missbrauch gehörten zum Alltag, bevor er zu Pflegeeltern kam. Obwohl er hier behütet aufwuchs, geriet er doch bereits als Heranwachsender in den Bann des Alkohols, dem später zusätzlich Drogen folgten. Auch die Liebe zu einer Frau, konnte die „Talfahrt“ nicht bremsen, zumal auch diese dem Alkohol und den Drogen verfiel. Ein schwieriger Weg, der von der Sucht bestimmt war und aus dem scheinbar kein anderen Pfad führte, folgte. Erst nach Jahren des, im wahrsten Sinne des Wortes Vegetierens, fand das Paar fast zeitgleich - war es Zufall oder Fügung? - zum Glauben. Zunächst war dieser mit Skepsis behaftet, festigte sich aber rasch und Jesus Christus und Gott wurden zum Lebensmittelpunkt. Alkohol und Drogen sind nun seit Jahrzehnten verbannt, bleiben aber als Mahnung im Gedächtnis. Daher hat sich das Ehepaar auch zum Ziel gesetzt, anderen Menschen, die Alkoholund/ oder Drogenprobleme haben, zu helfen und ihnen Wege aus der Sucht aufzuzeigen. Dies ohne erhobenen Zeigefinger, sondern allein aus ihrer Lebenserfahrung heraus. So konnten sich auch die Gruppenmitglieder ein Bild machen, wie es möglich ist, ein zufriedenes trockenes Leben zu führen.

Gummersbach-Dieringhausen, 15. April 2014

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