Erwartungen


 Administrator    02 Aug : 08:57
 Keine    Verschiedenes

„Es tut mir leid, wenn ich eure Erwartungen nicht erfülle, aber meine sind mir wichtiger“

„Es tut mir leid, wenn ich eure Erwartungen nicht erfülle, aber meine sind mir wichtiger“
Zitat einer unbekannten Person



bednarek_august.PNG         Pfarrer Hermann Bednarek (links) zu Gast in unserer Gruppe


Der Mensch hat Erwartungen. Erwartungen an seine Zukunft. Erwartungen an seinen Gegenüber, sei es in der Familie, oder im Freundes- und Kollegenkreis. Der Mensch hat aber auch Erwartungen an sich selbst und der gläubige Mensch hat Erwartungen an Gott. Was steckt hinter diesem Begriff? Wie gehe ich mit Erwartungen um, zumal wenn sie unerfüllt bleiben sollten? Was erwarte ich konkret von Gott. Was erwarte ich von mir? Wo sind meine Ziele, meine Perspektiven? Ein komplexes Thema, zu dem jeder Mensch seine ganz persönlichen Vorstellungen hat. Einige erläuterte uns in der vergangenen Gruppenstunde Pfarrer Hermann Bednarek. Erneut war er unser Gast und wer ihn kennt weiß, dass er immer spannende Themen mit zu uns bringt, die zum Nachdenken anregen. Nicht anders war es diesmal, denn konkret sprach er die Erwartungen des Menschen an Gott und die Erwartungen Gottes an den Menschen an. Schon allein eine kurze Rückmeldung von den Teilnehmern des abends zeigte, wie vielfältig die ganz persönlichen Erwartungen an Gott sind und zahlreiche Beispiele, die Pfarrer Hermann Bednarek aus der Bibel vortrug, zeigten auf, dass auch Gott Erwartungen an uns hat. Erwartungen die nicht „ohne“ sind und die wir nicht erfüllen können. So ist die Waage zwischen geben und nehmen nie im Lot. Erst durch das Wirken Jesu und seinen Tod am Kreuz, den er für uns auf sich nahm, wurde uns von Gott aufgezeigt, dass er uns nicht fallen lässt, auch wenn wir seinen Erwartungen nicht gerecht werden. Wir müssen nur von ganzem Herzen glauben und Zweifel in uns verstummen lassen. Wir müssen auf ihn bauen und uns ihm ganz  hingeben. Wir müssen unser Leben nach dem Glauben ausrichten und nach dem Kernsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ leben, denn die Liebe, die Güte, das Verzeihen ist mit das Wichtigste in unserem irdischen Dasein. Nach seinem spannenden Vortrag schloss sich noch eine rege Diskussion an, denn keinen von uns hatte diese Thematik wohl unberührt gelassen. So dankte Gunter zum Abschluss in Namen der Gruppe Pfarrer Bednarek für seine erneute Bereitschaft, zu uns zu kommen und uns zum Nachdenken anzuregen.


Gummersbach-Dieringhausen, im Juli 2014





0 Kommentare