Ein offenes Wort und ein offenes Ohr hilft Krisen zu bewältigen


 Administrator    21 Aug : 07:37
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(Claudia Kunczik (Dritte von links)im Kreis der Mitarbeiter)

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(Claudia Kunczik (Dritte von links)im Kreis der Mitarbeiter)

Claudia Kunczik ist Diplom-Sozialarbeiterin sowie Familien-, Kinder – und Jugendtherapeutin. Seit einigen Jahren arbeitet sie im Team der Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Waldbröl, die in der Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises an der Agger steht. Ihre fundierten und in langjähriger Praxis gemachten Erfahrungen, brachte sie in unseren gestrigen Gruppenabend (10.Oktober) mit ihrem Referat über „Kommunikation in Familien“ ein. In ihrem lebendigen und an vielen Beispielen festgemachtem Vortrag, erläuterte Claudia Kunczik was notwendig ist, damit ein verständnisvolles Gespräch über alltägliche Probleme in der Partnerschaft, oder in der Familie geführt und auch zum „Ziel“ gebracht werden kann. Viele Faktoren, wie gegenseitige Rücksichtnahme, Bereitschaft zum Zuhören, Ausdruck von Gefühlen, direkte Ansprache der auf dem Herzen liegenden Problematik, sind dabei nur vier von vielen Faktoren, die eine Rolle spielen, damit die Kommunikation untereinander nicht in Unzufriedenheit, ja gar in Konflikten endet. Gerade in Familien in denen Alkoholprobleme eine Rolle spielen sei es wichtig, so Claudia Kunczik, offen über Ängste, Zweifel und Bedürfnisse zu sprechen. Dabei sollte aber keiner in die Rolle des Anklägers schlüpfen. Gegenseitige Schuldzuweisungen seien ebenso fehl am Platze. So sei ein fruchtbares Gespräch auch immer von den Grundregeln:

  • zu hören und zu sehen, was da ist
  • zu sagen, was man fühlt und denkt
  • zu fühlen, was man empfindet
  • zu erbitten, was man wünscht und
  • zu wagen, was reizvoll ist

geprägt.

Bevor Lothar sich im Namen der Gruppe bei der Referentin mit herzlichen Worten bedankte, sagte diese zu, gerne wieder zu kommen, um die Thematik noch zu vertiefen, denn auch wenn ein offenes Gespräch in der Familie eigentlich selbstverständlich sein sollte, zeigt die Lebenspraxis, dass es doch immer wieder einmal Klippen zu bewältigen gibt, die aber mit gegenseitiger Achtung und Selbstachtung zu bewältigen seien.




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