Welche Auswirkungen hat Alkohol auf Psyche und Physis ?

am Montag 02 Februar 2015 - 12:45:52 | von Administrator
kopf_hoch.PNG
                                   -Aber nur ohne Alkohol-
 
Die gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums standen im Mittelpunkt des letzten Begegnungsabends unserer Gruppe. Freundlicherweise hatte sich Rolf Heuser (Internist und Arzt für Allgemeinmedizin), der an der Marie- Juchacz-Straße in Dieringhausen seine Praxis führt, erneut bereit erklärt, zu diesem Thema zu referieren. Sehr anschaulich, ja für die Zuhörer teilweise erschreckend deutlich und mit klaren Worten, stellte er in seinem Vortrag, dem die mehr als 20 anwesenden Gruppenmitglieder mit großem Interesse folgten, dar, wie der Alkohol die Organe des Körpers und die Psyche eines Alkoholkranken angreifen, krankhaft verändern, ja zerstören kann, wenn der Betroffene nicht selbst seiner Sucht auf Dauer Einhalt gebietet. Dabei geht es, so Heuser, nicht nur um die eingeschränkte Funktion von Leber, oder Bauchspeicheldrüse, was ja „landläufig“ bekannt ist, sondern auch Herz, Magen, Darm, Nieren, Nerven, Gehirn, ja letztendlich alle Organe des Menschen können lebensbedrohlich betroffen werden. Obwohl sich die Medizin weiterentwickelt hat und sich damit die Heilungschancen deutlich verbessert haben, gibt es immer noch genug mit dem Alkoholkonsum einhergehende Erkrankungen, vor denen auch Fachärzte kapitulieren  müssen, sosein ärztliches Fazit. Der Alkoholkranke setzt also letztendlich immer auch sein Leben aufs Spiel. Als „einfache“ Schlussfolgerung des Abends kann und muss wohl festgehalten werden, dass es keinerlei Alternative zu mehr Selbstbewusstsein, mehr Lebensfreude und einer zufriedenstellenden Gesundheit gibt, als sich aus seiner Sucht zu befreien!

Gummersbach-Dieringhausen, 27. Januar 2015

Wir sagen DANKE!!

am Samstag 22 November 2014 - 13:43:34 | von Administrator
spenden.JPG                      Lauftreff übergibt Blumenstrauß mit "Inhalt"

Unsere Begegnungs-Gruppe, die inzwischen aus gut 30 Mitgliedern besteht, erhebt keine Beiträge von den zu uns Kommenden. Notwendige Ausgaben werden daher ausschließlich über Spenden und Zuschüsse finanziert. Da muss schon einmal auf die Erfüllung des ein oder anderen Wunsches verzichtet werden. Daher sind wir sehr dankbar, dass uns jetzt gleich drei großzügige Spenden erreicht haben. Zum einen hat uns die Abteilung „Lauftreff“ des TSV Dieringhausen mit 150 Euro bedacht, zum anderen erhielten wir aus dem Erlös des Trödelmarktes der evangelischen Kirche Dieringhausen ebenfalls 150 Euro für unsere Kasse. Darüber hinaus hat uns die Dieringhausener Viktoria Apotheke ein TV-Gerät geschenkt. Unser Dank gilt daher Dieter König und den Mitgliedern des Lauftreffs vom TSV Dieringhausen, Brigitte Dickescheid und den Damen, die den Trödelmarkt organisiert haben und den Eheleuten Neumann von der Viktoria Apotheke, dass sie unsere ehrenamtliche Arbeit so wohlwollend unterstützen.



Aurel Everling zu Gast

am Montag 17 November 2014 - 11:52:18 | von Administrator
everling_nov_14.JPG           Unsere Gruppe mit Pfarrer Aurel Everling (rechts außen)


Am 10. November war Pfarrer Aurel Everling einmal wieder Gast in unserer Gruppe. Einen Tag nach dem 25. Jahrestag des Mauerfalls. Daher nahm er sich dieses Themas an, zumal auch einige unsere Gruppenmitglieder in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen sind und viele andere von uns dort Verwandte, Bekannte hatten bzw. noch haben, also eine Beziehung zur Vergangenheit und zur Gegenwart besteht. Aurel Everling erinnerte an die Anfänge der damaligen Bürgerbewegung in der DDR. Die Montagsgebete, die friedlichen Demonstrationen, das immer kräftigere Tönen des gewaltfreien Aufrufs „Wir sind das Volk“, bis hin zum Mauerfall, der sich auch heute noch für so manchen als ein Wunder darstellt. Aurel Everling verwies in diesem Zusammenhang auf Parallelen zum Paulus-Evangelium, in dem von Gottes Erscheinen gesprochen wird und auf das viele Ungläubige nicht
vorbereitet sind. Sie leben in der Nacht, so Paulus. Die Gläubigen allerdings, die an das Wort Gottes glauben, leben im Licht und werden ohne Furcht gewappnet sein. In solch einer Nacht lebte wohl auch die damalige DDR-Regierung. Sie war, bis zum für sie bitteren Schluss, nicht auf die Macht des Volkes vorbereitet und konnten nur noch hilflos bis gar nicht reagieren, als freiheitsliebende Menschen nach selbstverständlichen Rechten riefen und sie bekamen. Gebete und der gemeinsame Glaube, nicht die Gewalt, ließen 1989 die Mauer der Trennung fallen. Auch für Angehörige aus unserer Gruppe nach wie vor einer der emotionalsten Augenblicke in ihrem Leben. Nach diesem von Aurel Everling gezogenen Vergleich zwischen Religion und Staatsmacht schlossen sich lebhafte Gespräche in der Runde an, hatte fast jeder doch noch seine eigenen Eindrücke aus dem „Wende-Jahr“ parat.


Gummersbach-Dieringhausen, 12.11.2014

Blumen, Blumen, Blumen

am Dienstag 28 Oktober 2014 - 09:07:06 | von Administrator
flora1.png
 
Unserer Gruppe vor dem „Start“ durch die Flora 


Im vorigen Jahr führte unser Jahresausflug die Gruppe in den Kölner Zoo, wo wir einen schönen Nachmittag verbrachten. Aufgrund dieser positiven Erfahrung in der „Fremde“, wagten wir uns in diesem Jahr noch ein Stück weiter in die Ferne vor, zumal diesmal noch ein paar mehr Mitglieder unsere Reihen verstärkten. So war Ziel unseres samstäglichen Ausflugs die Flora, deren großes Areal gut 200 Meter Luftlinie hinter dem Haupteingang zum Zoo beginnt !!!! Bei herrlichem, ja fast sommerlichen Herbstwetter machten wir uns am Vormittag auf den Weg und erkundeten gemeinsam die grüne Lunge der Stadt Köln.
Ein paar von uns kannten den Park bereits und konnten uns so zielsicher durch den weitläufigen Park, in dem es trotz der Jahreszeit immer noch viel zu sehen gab, führen. Die Fülle der Blumen in der Anlage und in den Gewächshäusern war schon sehens- und erlebenswert. Sprichwörtlich an jeder Ecke gab es Neues zu entdecken und zu bestaunen, so dass die Stunden des Aufenthaltes, natürlich mit einer Rast zu Stärkung, viel zu schnell vorbeizogen. Es wird wohl nicht das letzten mal sein, dass unser Ausflugsziel die Kölner Flora ist. 


flora2.png

Erwartungen

am Samstag 02 August 2014 - 08:57:56 | von Administrator
„Es tut mir leid, wenn ich eure Erwartungen nicht erfülle, aber meine sind mir wichtiger“
Zitat einer unbekannten Person



bednarek_august.PNG         Pfarrer Hermann Bednarek (links) zu Gast in unserer Gruppe


Der Mensch hat Erwartungen. Erwartungen an seine Zukunft. Erwartungen an seinen Gegenüber, sei es in der Familie, oder im Freundes- und Kollegenkreis. Der Mensch hat aber auch Erwartungen an sich selbst und der gläubige Mensch hat Erwartungen an Gott. Was steckt hinter diesem Begriff? Wie gehe ich mit Erwartungen um, zumal wenn sie unerfüllt bleiben sollten? Was erwarte ich konkret von Gott. Was erwarte ich von mir? Wo sind meine Ziele, meine Perspektiven? Ein komplexes Thema, zu dem jeder Mensch seine ganz persönlichen Vorstellungen hat. Einige erläuterte uns in der vergangenen Gruppenstunde Pfarrer Hermann Bednarek. Erneut war er unser Gast und wer ihn kennt weiß, dass er immer spannende Themen mit zu uns bringt, die zum Nachdenken anregen. Nicht anders war es diesmal, denn konkret sprach er die Erwartungen des Menschen an Gott und die Erwartungen Gottes an den Menschen an. Schon allein eine kurze Rückmeldung von den Teilnehmern des abends zeigte, wie vielfältig die ganz persönlichen Erwartungen an Gott sind und zahlreiche Beispiele, die Pfarrer Hermann Bednarek aus der Bibel vortrug, zeigten auf, dass auch Gott Erwartungen an uns hat. Erwartungen die nicht „ohne“ sind und die wir nicht erfüllen können. So ist die Waage zwischen geben und nehmen nie im Lot. Erst durch das Wirken Jesu und seinen Tod am Kreuz, den er für uns auf sich nahm, wurde uns von Gott aufgezeigt, dass er uns nicht fallen lässt, auch wenn wir seinen Erwartungen nicht gerecht werden. Wir müssen nur von ganzem Herzen glauben und Zweifel in uns verstummen lassen. Wir müssen auf ihn bauen und uns ihm ganz  hingeben. Wir müssen unser Leben nach dem Glauben ausrichten und nach dem Kernsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ leben, denn die Liebe, die Güte, das Verzeihen ist mit das Wichtigste in unserem irdischen Dasein. Nach seinem spannenden Vortrag schloss sich noch eine rege Diskussion an, denn keinen von uns hatte diese Thematik wohl unberührt gelassen. So dankte Gunter zum Abschluss in Namen der Gruppe Pfarrer Bednarek für seine erneute Bereitschaft, zu uns zu kommen und uns zum Nachdenken anzuregen.


Gummersbach-Dieringhausen, im Juli 2014


Wanderung um die Lingese -Talsperre

am Mittwoch 23 Juli 2014 - 09:23:57 | von Administrator
wanderung.png
Die Lingese-Talsperre war Ziel unserer diesjährigen Gruppenwanderung und so machten wir uns am vergangenen Samstag auf nach Marienheide. Gut 20 Mitglieder trafen sich bei bestem Sommer-Ferien-Wetter auf dem Parkplatz in der Nähe der Staumauer, um von dort aus den Rundweg in „Angriff“ zu nehmen. Dabei war es bei Temperaturen um die 30 Grad doch von Vorteil, dass der Weg nicht nur direkt entlang des Wassers führt, sondern auch durch Bäume beschattet ist. Zusätzlich sorgte eine Sprayflasche mit Eiswasser, die von Louis eifrig eingesetzt wurde, für willkommene Abkühlung, oder aber auch zu jähem Schreck, wenn der Strahl unerwartet kam.




wanderung2.PNG
Nach einer kurzen Rast im Örtchen Lambach, die einige zum Kirschkern-Weitspucken nutzten, ging es weiter bis zum Hofcafé „Kaffeekännchen“ in Linge. Dort hatten wir zwar einen Tisch reserviert, aber eine Damenrund war und zuvor gekommen. Aber alle Wanderer packten fleißig mit an und trugen Tische und Stühle vor das Café. So konnten wir uns bei Kaffee, Kuchen, Waffeln und anderen Leckereien stärken und von den „Strapazen“ erholen.




wanderung3.PNG
Es wurde ein langer Nachmittag im „Kaffeekännchen“, gab es doch in lockerer Runde viel zu klönen und dabei doch auch die Ruhe zu genießen. Erst am frühen Abend ging es auf den Rückmarsch zum Parkplatz und alle Teilnehmer waren sich einig: Es war schön und ein gelungener Nachmittag!!!!


Gummersbach-Dieringhausen, 22. Juli 2014



Von der Sucht zu Gott

am Montag 21 April 2014 - 11:02:13 | von Administrator
obergriessnig.jpg
Zu Gast bei uns: Andreas Obergiessnig -zweiter von links-
 

Bereits im Januar 2011 war Andreas Obergriessnig zu Gast in unserer Gruppe und fesselte mit seinem Vortrag über sein Leben als Alkoholiker und Drogenabhängiger, der letztendlich den befreienden Weg zu Jesus Christus und zu Gott fand. Nun konnten wir ihn erneut in unserer Runde begrüßen und erneut folgten die anwesenden Gruppenmitglieder seiner von vielen Tiefen geprägten Lebensgeschichte mit Spannung. Schon in der Kindheit war sein tägliches Leben von Zerrissenheit und Unrast geprägt. Häusliche Gewalt und Missbrauch gehörten zum Alltag, bevor er zu Pflegeeltern kam. Obwohl er hier behütet aufwuchs, geriet er doch bereits als Heranwachsender in den Bann des Alkohols, dem später zusätzlich Drogen folgten. Auch die Liebe zu einer Frau, konnte die „Talfahrt“ nicht bremsen, zumal auch diese dem Alkohol und den Drogen verfiel. Ein schwieriger Weg, der von der Sucht bestimmt war und aus dem scheinbar kein anderen Pfad führte, folgte. Erst nach Jahren des, im wahrsten Sinne des Wortes Vegetierens, fand das Paar fast zeitgleich - war es Zufall oder Fügung? - zum Glauben. Zunächst war dieser mit Skepsis behaftet, festigte sich aber rasch und Jesus Christus und Gott wurden zum Lebensmittelpunkt. Alkohol und Drogen sind nun seit Jahrzehnten verbannt, bleiben aber als Mahnung im Gedächtnis. Daher hat sich das Ehepaar auch zum Ziel gesetzt, anderen Menschen, die Alkoholund/ oder Drogenprobleme haben, zu helfen und ihnen Wege aus der Sucht aufzuzeigen. Dies ohne erhobenen Zeigefinger, sondern allein aus ihrer Lebenserfahrung heraus. So konnten sich auch die Gruppenmitglieder ein Bild machen, wie es möglich ist, ein zufriedenes trockenes Leben zu führen.

Gummersbach-Dieringhausen, 15. April 2014

"Wachwechsel"

am Freitag 11 April 2014 - 12:17:48 | von Administrator
wachwechsel.JPG
 
 
2004 gründeten Sonja und Lothar unsere Begegnungsgruppe in Dieringhausen. Seither wird sie von Lothar auch geleitet. Nun aber hat er sich entschlossen, zukünftig ein wenig kürzer zu treten und nahm das 10-jährige Bestehen der Gruppe nicht nur zum Anlass, um es in Gemeinschaft mit den Gruppenmitgliedern, der Gemeinde und mit Freunden und Förderern zu feiern (siehe unten stehenden Bericht), sondern sah es auch als guten Zeitpunkt, einen Wachwechsel vorzunehmen. Daher übergab er am vergangenen Montag, im Kreis der Gruppe, seine Leitungsaufgaben an Gunter, der schon seit einigen Jahren als sein Stellvertreter fungiert. Lothar wünschte Gunter für diese doch verantwortungsvolle Aufgabe, Kraft, Umsicht, Fingerspitzengefühl und Gottes Segen. Gunter bedankte sich bei Lothar und den Gruppenmitglieder herzlich für das ausgesprochene Vertrauen, das sie in ihm entgegen brächten und versprach, sich in ihrem Sinne und auf der Basis von Lothars bisheriger Arbeit, für alle Betroffenen und Angehörigen ein zu setzten, damit die Gruppe auch weiterhin so homogen und lebendig wie bisher bleibt, zumal er nicht nur Lothar, nun als sein Stellvertreter, sondern auch die Mitarbeiterinnen Sonja, Hanne, Anette und Marion an seiner Seite weiß. Er bat die Gruppe um Unterstützung beim gemeinsamen Tun Als erstes „Amtsgeschäft“ dankte Gunter zunächst Sonja. Sie, die stets im Interesse der Gruppe präsent war und ist, sei nicht nur immer bereit organisatorische Dinge zu erledigen, oder die Finanzen zu verwalten, sondern jederzeit da, wenn Mitmenschen mit Alkoholproblemen um Rat bitten. Mit ihrer Wärme, ihrer Fähigkeit andern Menschen zu zu hören, ihrer Geduld und ihrer Erfahrung, sei sie schon vielen Hilfesuchenden ein Rettungsanker gewesen. Daher sei der ihr zugedachte Blumenstrauß nur ein kleines Zeichen des Dankes für ihr zehnjähriges Engagement. Dann dankte Gunter natürlich Lothar. Er nannte beispielhaft einige Aktionen der vergangenen Dekade, die Lothar in seiner Funktion als Gruppenleiter ins Leben gerufen habe, um die Gemeinschaft zu festigen, zu stärken, auszubauen. Jeder konnte sich stets auf den „Chef“ verlassen und wusste seine Sorgen und Nöte bei ihm in guten Händen. Vertraulichkeit stand dabei für Lothar an erster Stelle und, so Gunter: „Wir wussten immer, dass dieser Gruppe dein Herzblut gehört. Dies ist nicht pathetisch gemeint, sondern ein Fakt“. Neben einem kleinen Präsent überreichte Gunter ihm daher eine Dank-Urkunde, mit der Lothar für seine Verdienste, sein Engagement, seine Umsicht und sein „Immer-Da-Sein“ zum Ehren-Gruppenleiter auf Lebenszeit ernannt wurde.
 
Gummersbach-Dieringhausen, 08. April 2014

Dankgottesdienst - 10 Jahre Begegnungsgruppe Dieringhausen

am Sonntag 30 März 2014 - 12:40:38 | von Administrator
 14_13_gh_gottesd._jpg.JPG
 
Viele Gemeindeglieder waren der Einladung unserer Begegnungsgruppe gefolgt und kamen am vergangenen Sonntag zum Dankgottesdienst in die evangelische Kirche Dieringhausen. Anlass der Einladung war das 10-jährige Bestehen unserer Gruppe, die 2004 von Lothar und Sonja gegründet wurde. Seither treffen wir uns jeweils montags und seit einiger Zeit auch freitags, um über unsere Probleme im geschützten Rahmen zu sprechen und um uns auszutauschen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Lothar und Sonja, überbrachte unser Bürgermeister Frank Helmenstein seine persönlichen, aber auch die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Er zollte seinen Respekt der ehrenamtlichen und sicherlich nicht immer einfachen Arbeit der Mitarbeiter im Interesse der Gruppenmitglieder und den Mut der Mitglieder sich ihrem Problem zu stellen. Den Gottesdienst umrahmten musikalisch die Sopranistin Hisae Kambara-Schönhoff, die am Klavier von Jutta Windgasse begleitet wurde, und gemeinsam gesungene Lieder, die von Peter Fischer an der Orgel getragen waren. Pfarrer Klaus Adam, der aus Linkenheim-Hochstetten bei Karlsruhe angereist war und selbst Betroffener ist, hielt die Predigt. Er ging unter anderem darauf ein, dass der Glaube an Gott helfen kann, Probleme des Lebens zu bewältigen und in der Lage sei, Lebens-Scherben wieder zusammen zu fügen. Natürlich war auch „unser“ Pastor Aurel Everling mit dabei, gratulierte herzlich und wünschte unserer Gruppe weiterhin die bisher gezeigte Lebendigkeit. Da dieser gemeinsame Gottesdienst auch ein Dankeschön an die Gemeinde für deren Hilfe und Unterstützung in dem vergangen Jahrzehnt sein sollte, luden wir nach der Andacht zu einem gemeinsamen Mittagessen ein, das zu Gesprächen und näherem Kennenlernen genutzt wurde. Ein ganz großer Dank geht an dieser Stelle an alle die mit ihrem Gottesdienstbesuch ihre Verbundenheit zu unserer Gruppe bewiesen und uns ihre Glückwünsche ausgesprochen haben. Ein ebenso großer Dank an die vielen Helferinnen und Helfer, die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Tages beigetragen haben und ein besonderer Dank an Sonja, denn sie hat die Organisation letztendlich „gemanagt“ und uns alle motiviert, mitzutun!!!!
 
 „Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen“

Blaise Pascal

14_13_gh_gottesd._jpg (2).JPGGottesdienst März 14 008.JPG

Gummersbach-Dieringhausen, 24. März 2014

Vertrauen wagen

am Sonntag 23 Februar 2014 - 13:29:52 | von Administrator

vertrauen_wagen.png
                            Hansgeorg Panczel und Lothar


Vertrauen zu sich selbst. Vertrauen zu anderen Menschen. Vertrauen zu Gott. Diese drei Dinge spielen im Leben eines Menschen eine wichtige Rolle, so Hansgeorg Panczel, der einmal wieder als Referent in unserer Montaggruppe zu Gast war. Hansgeorg Panczel ist Reisesekretär des Blauen Kreuzes Deutschland e.V. und war schon mehrfach bei uns in Dieringhausen. Wer ihn aus der Vergangenheit kennt, weiss, dass er immer interessante Themen mitbringt, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. So war es auch diesmal, denn die von ihm gestellte Frage war, ob man „Vertrauen wagen“ soll, ja muss. Gerade in der Beziehung eines Alkoholabhängigen zu seinem Partner, zu seiner Familie, geht schnell und meist auch rapide das Vertrauen verloren. Versprechungen und erneute Versprechungen wechseln sich ab. Das Misstrauen wächst bei den  Angehörigen und Freunden. Hier ist es wichtig, sich zunächst selbst zu verstehen, sich selbst zu vertrauen. Seine Stärken und Schwächen zu kennen und zu ihnen zu stehen. Erst dann ist es möglich, sich gegenüber dem Nächsten zu öffnen und wiederum ihm zu vertrauen. „Abgerundet“ wird dieser Schritt durch das Vertrauen auf Gott, denn daraus kann neue Kraft in schwierigen Situationen geschöpft werden, so Panczel. Es ist sicherlich nicht leicht, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen, aber es ist möglich. Dies nicht zuletzt durch die Veränderung des Verhaltens sowie durch offene und ehrliche Gespräche zwischen den Partnern. Das Sprichwort „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ kann dann ad acta gelegt werden.

Gummersbach, 18. Februar 2014

weiter zur Seite  1 2 3 4 5 6 7 8